Carnevals-Club Haimbach 1961 e.V.

Ihr Slogan

Unser Verein
Der Carnevals-Club Haimbach 1961 e.V. . . .
ist einer der 13 Randstaaten der Fuldaer Foaset. Bis zur Gebietsreform in Fulda hatte der CCH einen eigenen Prinz an der Spitze des Vereins. Danach feierte der Verein bis 1995 zwar ohne Tolität, aber mit viel Leidenschaft und Frohsinn in der fünften Jahreszeit. Als die Amerikaner das Fuldaer Land verlassen hatten, haben sie dem CCH das Amt des Westendmarshalls überlassen. Seit dieser Zeit hat der CCH wieder eine Fürstlichkeit an der Spitze der mittlerweile über 100 Aktiven Carnevalisten.

Die Fuldaer Foaset . . .
(fuldaerisch für "Fuldaer Fastnacht") bezeichnet die Fastnachtssaison in der osthessischen Stadt Fulda, die Hessens wichtigste Karnevalshochburg ist. Die Geschichte des Fuldaer Karnevals reicht zurück bis in das 15. Jahrhundert. Die Fuldaer Foaset wird gemeinschaftlich von insgesamt 13 Karnevalsvereinen organisiert, an deren Spitze die Fuldaer Karnevalsgesellschaft steht. Um den Stadtkern herum "regieren" die "Randstaaten". Neben den zahlreichen Saalveranstaltungen sind die Umzüge bemerkenswert, darunter der Kinderumzug am Fastnachtssonntag und der Rosenmontagszug. Am Rosenmontag marschieren die städtischen und zahlreiche regionale Karnevalsvereine sowie viele sonstige Fußgruppen, Kapellen und Motivwagen durch Fuldas Innenstadt und bilden traditionell den größten Rosenmontagsumzug in ganz Hessen.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fuldaer_Fastnacht)


Geschichte
Anlässlich einer geselligen Veranstaltung des Sportvereins während der Fastnacht 1961 wurde unter der Leitung von Walter Klug die Idee geboren, auch in Haimbach "echten" Karneval zu feiern. Wie man sich vorstellen kann, zeigte eine spontan inszenierte Fastnachtseinlage großen Anklang. Die Idee wurde weiterverfolgt und im darauf folgenden Jahr (1962) wurde die erste "offizielle" Fastnachtskampagne in Haimbach gefeiert. Zunächst bestand noch kein eigener Fastnachtsverein, sondern es wurde eine "Fastnachtsabteilung" unter der gemeinsamen Regie von Sportverein sowie der Chorvereinigung Sängerlust Haimbach gegründet. Zu diesem Zwecke wurde eine gemeinsame Kasse eröffnet, in die jeder der beiden Vereine ein Stammkapital von 50,- DM einbrachten. Hiervon wurden die notwendigen Ausgaben vor den eigentlichen Veranstaltungen bezahlt. Nach Beendigung der Kampagne wurde ein evtl. erzielter Überschuss dann geteilt. Erster Präsident der Abteilung Karneval wurde Walter Klug, der wohl als einziger schon über gewisse närrische Erfahrungen verfügte. Er bekleidete dieses Amt viele Jahre und bewährte sich in dieser Zeit mit großer Bravour.

Erster Prinz in der Geschichte der Haimbacher Fastnacht wurde im Jahre 1962 Willi (Boller) Reinhardt unter dem Namen "Prinz Willi I. Von Tobloronien". Vereinslokal und "Austragungsort" aller Veranstaltungen war seinerzeit die Gaststätte "Goldener Stern", die auch unter dem Namen "Theißsche Katakomben" in die Vereinsgeschichte einging. Im Verlaufe der "5. Jahreszeit", wie die Fastnachtszeit auch gerne genannt wird, waren drei Fremdensitzungen an der Tagesordnung, die überwiegend gut besucht waren. Nicht selten sah man närrische Untertanen, die sich schon am frühen Nachmittag in den Theißsche Katakomben einfanden, um die begehrtesten Plätze zu reservieren. Schon in der ersten offiziellen Kampagne rückte man zu einem Staatsbesuch nach Oberrode aus. Im Jahre 1963 wurden die ersten "überregionalen" Kontakte geknüpft und zwar war das zu der Karnevalsabteilung des Turnvereins Frankfurt - Bornheim, die zu einem Freundschaftsbesuch zu uns nach Haimbach kam und wir uns bald mit einem Gegenbesuch in Frankfurt revanchierten.

Allmählich wurden auch die Verhaftungen der Prominenz, wie der Bürgermeister, die Gemeindevertreter, die heimischen Geschäftsleute, die Lehrerschaft und sonstige ehrbare Personen darstellte, fester und beliebter Bestandteil der Haimbacher Fastnacht. In den darauf folgenden Jahren veranstalteten wir statt den Verhaftungen das Gönnerfest. Als Prinz residierte im Jahre 1963 unser verstorbener Ehrenvorsitzender Herbert Happ, als "Prinz Herbert II. vom Telefonat". Im Jahre 1964 wurde Rudolf Purkl als "Prinz Rudi III. vom brausenden Wasserstrahl" als närrischer Stadthalter in Amt und Würden eingeführt. 1964 kamen auch die ersten Karnevalsvereine aus der näheren Umgebung Fuldas zu Besuch (einer der ersten Vereine war Döngesmühle). Diesen freundschaftlichen Bekundungen schlossen sich in der Regel Gegenbesuche an. Ebenfalls im Jahr 1964 gestalteten unsere Freunde aus Frankfurtfurt fast das gesamte Rosenmontagsprogramm, das seinerzeit noch in Form einer Fremdensitzung über die Bühne ging. Aber schon bald war die Gestaltung einer zünftigen Fastnachtskampagne zur Routine geworden und wurde dann unter Kennern als "Geheimtipp" gehandelt.

1965 regierte das einheimische närrische Volk "Prinz Herbert IV. vom heißen Draht" (abermals Herbert Happ). In diesem Jahr waren erstmals die Frankfurter Scharfschützen mit großer Besatzung bei uns gern gesehener Gast. Sie waren per Bus mit der kompletten Tanzgarde, Elferrat und Fanfarenzug angereist und trugen mit gekonnten Darbietungen zum Gelingen der Haimbacher Fastnacht bei. Im gleichen Jahr fand auch in Haimbach der erste eigene Rosenmontagsumzug statt, der aus einer Menge Motivwagen bestand und an dem sich fast alle örtlichen Vereine beteiligten. Ebenfalls in 1965 erhielt der Elferrat eine eigene Uniform. Bis dahin hatte man sich mit dem "guten schwarzen Anzug" mit Gold und Silberlitzen beholfen. Im Jahre 1966 regierte "Prinz Heribert V. von der bunten Palette" (Heribert Fischer). Eine Premiere hatten in diesem Jahr die "Verhafteten" mit ihrem eigenen Gefängniswagen am ROMO-Umzug in Haimbach. 1967 residierte als "Prinz Richard Vl. von den singenden Dorfspatzen" Richard Engel. In diesem Jahr gab es erstmals eine Tanzgarde in Haimbach, Gründer war unser Ehrenvorsitzender Herbert Happ. Die Garde bestand zwar nur aus 5 Mädchen, jedoch waren sie eine große Bereicherung des Fastnachtsgeschehens. Karl-Heinz Müller wurde in diesem Jahr Sitzungspräsident.

Im Jahre 1968 übernahm Norbert Hein als "Prinz Norbert VII. von der fahrenden Kolonie" die Regentschaft über seine närrischen Untertanen. In diesem Jahr entstand auch das bekannte Haimbacher Lied: "In Haimbach ist Fastnacht...", getextet von Helmut Mathes, Mittelrode. Ebenfalls in diesem Jahr nahm der Verein erstmals "offiziell" an einer Fastnachtsveranstaltung in Frankfurt teil. Das Können unserer Tanzgarde hatte sich herumgesprochen. Sie trat zum ersten Mal in der Hochburg der Fuldaer Fastnacht auf und erntete großen Beifall. Im Jahr 1969 musste die Fastnachtskampagne ohne Prinzen stattfinden, da sich niemand für dieses Amt zur Verfügung stellte. Diese betrübliche Sache tat den sonstigen Aktivitäten des Vereins jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil: unsere Tanzgarde nahm an einem Gardewettbewerb in Kassel teil und belegte, bei großer Konkurrenz, auf Anhieb den vierten Platz. Auch in den darauffolgenden Jahren (1970 und 1971) konnten bei diesem Wettbewerb beachtliche Platzierungen erreicht werden. Ebenfalls im Jahre 1969 fand auf dem Schulzenberg ein Sommerfest statt, das großen Anklang fand.

Im Jahr 1970 stand wieder kein Prinz zur Verfügung, die Kampagne feierte man in gewohnter und gekonnter Weise. Nun hatte sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass es von Vorteil wäre, die Fusion von Sportverein und Gesangverein in Sachen Karneval zugunsten einer Verselbständigung zu beenden. Im Einvernehmen mit den beiden genannten Vereinen fand am 09. August die erste Versammlung in dieser Sache statt, in deren Verlauf die Gründung des Karnevalvereins beschlossen wurde. Die erste Bezeichnung lautete "Karnevalsgesellschaft rot-weiß-grün Haimbach". Die erste Mitgliederversammlung des Vereins fand am 11. September statt, an der 26 Mitglieder teilnahmen und in der Herbert Happ zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde. Getragen von der "neuen Euphorie" fanden sich in den folgenden Jahren auch wieder Mitglieder bereit, sich als närrische Regenten zur Verfügung zu stellen. Im Jahr 1971 war es Gerhard Bosold als "Prinz Gerhard VIII. vom Stimmungsthermometer", ihm folgte in 1972 Bernd Felgenhauer als "Prinz Bernd IX. vom heißen Reifen" und 1973 war es Klaus Sorg, der sich als "Prinz Klaus X. vom runden Leder" inthronisieren ließ.

Im Jahr 1973 folgte der Anschluss an die FKG Fulda, die als Dachorganisation aller ansonsten selbständigen Fuldaer Fastnachtsvereine fungiert. Mit dem Anschluss endete auch die Tradition, einen eigenen Prinzen als Regent zu haben. Fortan führte der Verein die stolze Bezeichnung "Randstaat", bei den Fastnachtsveranstaltungen war der Fuldaer Prinz mit Gefolge nun regelmäßiger und gern gesehener Gast. Als Besonderheit des Jahres 1973 sei noch erwähnt, dass unser Verein mit eigenem Motivwagen erstmals am ROMO-Umzug in Fulda teilnahm. Die Fastnachtskampagne 1974 wurde, wie auch in den vergangenen Jahren sehr schwungvoll und mit viel Heiterkeit in gekonnter Art und Weise gefeiert. In der Kampagne 1975/1976 übernahm Walter Klug wieder die Funktion des Sitzungspräsidenten. Er bewies erneut, dass er es verstand, das Vereinsschiff bei den Veranstaltungen sicher zu leiten, genauso wie es auch in den Jahren zuvor Karl-Heinz Müller getan hatte. Im Jahre 1977 wurde das Männerballett gegründet, welches lange Zeit ein fester Bestandteil der Haimbacher Fastnacht ist. Ein neues Blatt in der Vereinsgeschichte wurde im Jahr 1978 aufgeschlagen: im Oktober ergriff der Verein mit einem großen Bürgerball Besitz vom neuerbauten Bürgerhaus. Von nun an wurden alle Veranstaltungen in diesen neuen Räumlichkeiten durchgeführt. Im Jahr 1979 nahm die Tanzgarde unseres Vereins erstmals am 3. Gardetanzturnier der Fuldaer Karnevalsgesellschaft teil und konnte auch prompt den ersten Platz belegen. Ebenfalls in diesem Jahr fanden sich einige Sänger zusammen, die bis heute unsere Fastnachtszeit als "Westendspatzen" bereichern. 1980 übernahm Lothar Baumgärtl das Amt des Sitzungspräsidenten, welches er bis 1986 begleitete. Weiterhin konnte in 1980 die Haimbacher Garde ihre Spitzenstellung unter den Tanzgarden der Umgebung Fuldas durch den erneuten Sieg beim FKG - Tanzgardenwettbewerb im Stadtsaal behaupten. Auch wurde in diesem Jahr eine eigene Vereinsfahne angeschafft, die seitdem bei allen Einmärschen dabei ist. Die Veranstaltungen in der Kampagne 1981 und 1982 standen ganz im Zeichen des 20jährigen Vereinsjubiläums (1981).

Im Jahre 1983 wurde die Partnerschaft zum Fuldaer Geselligkeitsverein "Nordend" durch die Übernahme der Partnerschaft erweitert und vertieft. 1984 präsentierten sich Corina Sauerbrei und Elke Baumgärtl als "Schmittchen Schleicher". Sie waren seit dieser Zeit aus der Haimbacher Fastnacht nicht mehr wegzudenken. Seit dem Jahr 1985 werden die auswärtigen Veranstaltungen, die der Karnevalsverein besuchte, mit einem großen Bus angefahren, was wohl den Haimbachern schon einige Führerscheine rettete. 1986 feierten die Haimbacher das 25-jährige Vereinsjubiläum. Eine Attraktion in diesem Jahr war der Kommersfrühschoppen, an dem sich alle befreundeten Vereine beteiligten. Im August diesen Jahres fand in Sommerfest mit großem Festzug in Haimbach statt. Im Jahr 1987 wechselten die Haimbacher ihren Vorstand. Herbert Happ, der sein Amt als erster Vorsitzender jahrelang mit großer Anschaulichkeit meisterte, wurde von Wigbert Engel abgelöst. Auch der Sitzungspräsident, Lothar Baumgärtl, stellte sein Amt zur Verfügung. Als sein Nachfolger trat Thomas Fischer an, der dieses Amt bis zum Jahr 1995 tatkräftig meisterte. Auch gibt es seit 1987 zwei Sitzungspräsidenten. In 1988 wurde die Kampagne, ebenso wie die in den vergangenen Jahren, mit viel Humor, Frohsinn und Heiterkeit gefeiert. 1. Vorsitzender wurde wieder Herbert Happ.

Ein neuer Bestandteil der Haimbacher Fastnacht wurde in 1989 von Werner Schräder ins Leben gerufen; die Weiberfastnacht. An diesem Abend regierten mal nicht die Herren der Schöpfung, sondern das Programm lag in den Händen von Johanna Wald und Hannelore Fuß. Seit diesem Jahr ist unsere Weiberfastnacht eine weit bekannte und gut besuchte Veranstaltung, auf die sich die "Weiber" schon das ganze Jahr über freuen. Und nachdem die Erweiterung der Haimbacher Fastnacht durch die Weiberfastnacht wohl immer noch nicht komplett war, und außerdem die ganz "Kleinen Haimbacher" noch gar nicht zum Zuge gekommen waren, stellten sich Claudia Bosold und Corina Sauerbrei die Frage, ob man nicht auch mal was mit den "Kleinen" auf die Beine stellen könnte. (Dachten sie dabei vielleicht an den Fortbestand der Haimbacher Fastnacht?) Gedacht - Getan: die "Lilliputs" und die "Blau-weißen-Teenis" wurden geboren, die auch bis zum heutigen Tag unsere Fastnachtszeit bereichern. Die Lilliputs bestanden aus 8 Mädchen im Alter zwischen 5 und 10 Jahren, zu den Blau-weißen-Teenis gesellten sich 10 Tänzerinnen im Alter 10 und 14 Jahren. Die Blau-weißen-Teenis machten sich als "die kleine Haimbacher Tanzgarde" ihren Namen.

In 1990 besuchte der Karnevalsverein einen befreundeten Verein in Marksuhl in der ehemaligen DDR. Im Jahre 1991 hatte Herbert Happ sein Amt als 1. Vorsitzender schon im Vorfeld zur Verfügung gestellt. Seit 1991 bewirtet der Carnevals-Club seine Gäste an den Eigenveranstaltungen selbst, und wie man sich das vorstellen kann, ist dies mit großem Arbeits- und Zeitaufwand verbunden und man freut sich über jede helfende Hand. 1991 fand wegen des Golfkriegs kein ROMO-Umzug in Fulda statt. Deswegen veranstaltete der Carnevals-Club Haimbach einen Friedensgottesdienst in der Haimbacher St. Markus Kirche mit anschließendem Frühschoppen. Der Friedensgottesdienst wurde auch in den darauffolgenden Jahren noch in Haimbach abgehalten. Zum heutigen Zeitpunkt findet die Messe in der Pfarrkirche in Fulda statt. Ebenfalls übernahm 1991 Corina Sauerbrei das Amt der Weiberfastnachtspräsidentin. 1992: Da sich noch kein neuer Kandidat für das Amt des 1. Vorsitzenden gefunden hatte, blieb der "alte" Vorstand bis zu den Neuwahlen im Jahr 1993 in seinem Amt. Im Jahr 1993 trat dann Thomas Happ in die Fußstapfen seines Vaters und übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden. 1994 wurde die Tanzgruppe "Teenies" geteilt, und es entwickelte sich zum einen die "Showtanzgruppe", bestehend aus 7 Mädchen, und zum anderen blieb die "kleine Garde" (Teenies) bestehen. Weiterhin wurde der Carnevals-Club Haimbach in das Vereinsregister eingetragen. Der Name lautete ab sofort: "Carnevals-Club Haimbach 1961 e.V.". Ebenfalls in 1994 wurde der Vorstand erweitert: die Weiberfastnachtspräsidentin hatte von nun an das gleiche Stimmrecht.

Eine wesentliche Erweiterung des Carnevals - Club war in 1995 die Übernahme der Fürstlichkeit der Amerikaner: - der Westendmarshall -. Der Anstoß dafür kam vom damaligen Oberbürgermeister, Dr. Hamberger. Nun konnten jedoch nicht nur der Marshall, sondern auch noch 5 dazugehörende Adjutanten präsentiert werden, was für uns bedeutete, dass sich das "Westend" enorm vergrößerte. In diesem Jahr wurde der Verein vom Spielmannszug des Deutschen Roten Kreuzes unter der Leitung von Winfried Jäger musikalisch bei einigen Einmärschen begleitet.

Als erster Marshall wurde Thomas Fischer ausgesucht, der dieses Amt mit Bravour absolvierte. Zur Seite standen ihm 5 Adjutanten: Marco Wohlschlegel, Dieter Kafka, Alexander Schmitt, Harald Fischer und Ordonanz Richard Harrington. Dieser begleitet seit diesem Tag das Amt der Ordonanz. Thomas Klug übernahm spontan die Nachfolge von Thomas Fischer als Sitzungspräsident. Im Jahr 1996 stand "Westendmarshall Gerhard II. vom Sternteam", bürgerlicher Name Gerhard Diegelmann, an der Spitze des CCH. Als seine Adjutanten marschierten Volker Kafka und Harald Fischer mit ein. Als Attraktion in 1996 zeigten Daniela Giebel und Harald Kafka als einziges Tanzpärchen im Fuldaer Umkreis ihr Können. 1997: Dieter Kafka repräsentierte die Haimbacher Karnevalisten als "Westendmarshall Dieter III. von der Sportlertränke" mit seinen beiden Adjutanten Marco Wohlschlegel und Harald Fischer. Nach wie vor wurden wir bei einigen Einmärschen vom Deutschen Roten Kreuz musikalisch unterstützt. Auch formierten sich in 1997 die "Westernladys". Sie setzen sich zusammen aus früheren Trainerinnen, Frauen von Elferräten und des Westendgefolges sowie Frauen die den CCH bereits seit langem unterstützen. Im Jahr 1998 übernahm "Westendmarshall Wigbert IV. vom flotten Männerballett" (Wigbert Engel) mit seinen Adjutanten Günter Schwarz und Alexander Schmitt die Regentschaft in der fünften Jahreszeit. Leider traten Daniela Giebel und Harald Kafka in 1998 zum letzten Mal als Tanzpärchen auf.

1999: In diesem Jahr stand dem "Westendmarshall Ralf V. vom himmlischen Pflaster", bürgerlicher Name Ralf Hasenauer, erstmals eine Westendlady zur Seite; Sonja Klitsch. Als Adjutanten suchte sich der Marshall zum einen Thomas Klug und zum anderen Günter Schwarz aus. Erster Präsident wurde Jürgen Lohmann, zweiter Präsident Marco Wohlschlegel. Die beiden Präsidenten standen fortan gemeinsam auf der Bühne und führten abwechselnd durch die Programme. Im Jahre 2000 wurde Günter Schwarz "Westendmarshall Günter VI. von Kunst und Krempel". Als seine Begleiter standen im die beiden ehemaligen Westendmarshalls Wigbert Engel und Ralf Hasenauer zur Seite. Da in 1999 bei manchen Einmärschen einige Musiker vom Musikverein Fulda-Neuenberg mit dem Carnevals-Club einmarschierten, dies aber nicht die optimalste Lösung war, gründeten diese Musiker das Haimbacher Westend-Music-Corps unter der Leitung von Christian Bosold. Auch begeisterte in diesem Jahr Simone Breitung erstmalig als Westendmarshall-Tanzmariechen jedes Publikum mit ihrem selbst einstudierten Tanz.

Im Jubiläumsjahr 2001, der CCH feierte seinen 40. Geburtstag, wurde die Kampagne von "Westendmarshall David VII, der letzte Ami vom Westend" (bürgerlicher Name David Curran), Westendlady Dajana, sowie den Adjutanten Volker Kafka und Markus Jehn regiert. Im Jahr 2002 konnten die Verantwortlichen wieder einen Westendmarshall gewinnen, der nicht aus den "eigen Reihen" stammte. Mit "Reiner dem VIII. vom flotten Rammler" und seinen beiden Adjutanten Klaus und Rainer Hartung ist dem Carnevals-Club gelungen, echte Fastnachtsneulinge für die närrische Regentschaft zu gewinnen, die sich mittlerweile bestens bei uns eingelebt haben und weitere Aufgaben übernommen haben. Schließlich sollten in der kleinen Rückschau auch die jährlich stattfinden Seniorennachmittage, Kinderfeste usw. mal erwähnt werden. Zu den Seniorennachmittagen ist hinzuzufügen, dass sie unter der Regie des CCH's sowie in finanzieller Mitträgerschaft der Ortsbeiräte stattfinden und von den Senioren bestens besucht werden. Nicht zu vergessen auch die Sommerfeste, früher auf dem Schulzenberg, dann auf der Schulwiese, am Flugplatz Sickels sowie am Haimbacher Sportplatz. Der Haimbacher Sportplatz war aber auch schon in den Anfangsjahren ein beliebter Austragungsort für unvergessliche Sommerfeste. Auch die von der Garde organisierten "Stiefelfeste" auf dem Parkplatz der Raiffeisenbank oder z.B. das 1. Haimbacher Open-Air Show- und Tanzgardetreffen am Sportplatz in 1996 sind in unvergesslicher Erinnerung. Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang auch die im Verlaufe der letzten 40 Jahre gewachsene Verbundenheit zu vielen anderen Karnevalsvereinen.